Adventstour Tag 18 - Monja Schneider: Buchvorstellung

Alexandra Gorzen | Donnerstag, 14. Dezember 2017 | Kommentieren
Guten morgen ihr Lieben!
Ich hoffe, ihr habt die Woche soweit gut überstanden :)
Heute stelle ich euch das Buch von Monja Schneider vor, welches ich auch (signiert!) diese Woche verlose:

"Weihnachten auf italienisch"

TITEL: Weihnachten auf italienisch
AUTOR: Monja Schneider
VERLAG: Creatspace independent publishing platform (20.11.16) 
SEITEN: 180
PREIS: 7,95 € (TASCHENBUCH)
2,99 € (KINDLE EDITION)

Klappentext
Fleur hat genug von Männern, mehr als genug! Alles, was sie noch möchte, ist ein Kind. Nur darum lässt sie sich einmal im Monat auf ein One-Night-Stand ein. Doch sie hat die Rechnung ohne den smarten Bodyguard Fabio Castellani gemacht. Der lässt sie nach der gemeinsam verbrachten Nacht nicht einfach ihres Weges ziehen. Er lädt sie in seine schicke Wohnung in der Nähe Roms ein - ein Angebot, das sie nicht ablehnen kann. Dort gibt er ihr nicht nur in heißen Nächten seinen Samen, sondern schenkt ihr auch ein Weihnachtsfest im Kreise seiner italienischen Familie, ob Fleur will oder nicht ...

Morgen kommt das Interview mit Monja Schneider dran!
Liebe Grüße 
Alex

Adventstour Tag 17 - Nina Hirschlehner: Leseprobe "Das Geheimnis der Flammen"

Alexandra Gorzen | Mittwoch, 13. Dezember 2017 | Kommentieren
Leseprobe aus "Das Geheimnis der Flammen"

PROLOG

SECHS JAHRE ZUVOR.
Das Getümmel in den oberen Stockwerken unseres Hauses ließ langsam nach und zum ersten Mal seit gefühlten Stunden wagte ich es, die Hände von meinen Ohren zu nehmen. Erleichtert stellte ich dabei fest, dass die Schreie und das Tosen verstummt waren. Immer noch vorsichtig kletterte ich aus meinem Versteck unter der Couch hervor. Als die Tür zu unserem Haus eingetreten worden war und fremde Wesen eingedrungen waren, hatte mein Bruder mich hinunter in den Keller gebracht. Er hatte mich hier drin eingeschlossen. Wie wild hatte ich gegen die Tür gehämmert und gerufen, er solle mich nicht alleine lassen, doch er hatte nicht auf mich gehört. Nun, wo alles vorbei zu sein schien, wartete ich darauf, dass Oliver zurückkam und mich hier rausholte. Doch er kam nicht. Eine Weile lang saß ich reglos mit auf dem Schoß gefalteten Händen auf der Couch und wartete. Vielleicht will er zuvor noch die Überreste des Kampfes beseitigen, sagte ich mir, um mich zu beruhigen. So wie meine Eltern hatte auch mein Bruder immer versucht, diesen Teil unseres Lebens so weit wie möglich von mir fernzuhalten. Bestimmt war das auch jetzt der Fall. Wenn er fertig war, würde er zu mir kommen. Er würde mich schon nicht hier unten vergessen. Ein wenig schaffte ich es, mich durch diese Gedanken zu beruhigen. Aber das ändere nichts an der Anspannung in mir. Irgendetwas stimmte nicht, das wusste ich ganz genau. Ich spürte es. Erst da wurde mir klar, dass hier drin ein Zweitschlüssel versteckt war. Er befand sich unter dem Bücherregal, für den Fall, dass Oliver und ich uns wieder einmal gegenseitig einschlossen und dann aufeinander vergaßen. Schnell machte ich mich auf die Suche nach dem Schlüssel. Vorsichtig, um keine unnötigen Geräusche zu erzeugen, öffnete ich die Tür und sah mich erst einmal um. Es war völlig still im Haus. Ich konnte nur noch das leise Ticken der Küchenuhr hören, was mir im Moment allerdings so laut wie Feuerwerksraketen vorkam. Geräuschlos schlich ich die Treppen hoch. Hier sah alles aus wie sonst, keinerlei Kampfspuren waren zu sehen. Das bestärkte meine Hoffnung, mein Bruder hätte erst das Chaos beseitigen wollen, bevor er mich holte. »Oliver?« Ich rief seinen Namen, doch ich bekam keine Antwort. Im gesamten Haus war niemand vorzufinden und nichts deutete auch nur mehr im Geringsten auf einen Kampf hin. Aber ich hatte es doch gehört. Jemand war hier gewesen, da war ich mir absolut sicher. Erst, als ich Olivers Zimmer betrat, um dort nach ihm zu suchen, entdeckte ich etwas, das mir bewies, dass ich nicht verrückt wurde. Die Wand, die gegenüber der Tür lag, war merkwürdig schwarz verfärbt. Es sah aus, als wäre sie verbrannt worden. Doch ich konnte sonst nirgendwo Anzeichen für ein Feuer finden. Bei genauerem Hinsehen bemerkte ich, dass inmitten des schwarzen Fleckes etwas schimmerte, das aussah wie Öl. Vorsichtig näherte ich mich der Wand und legte meinen Kopf schief, um das Ganze aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Es machte den Anschein, als wären Buchstaben mit Öl an die Wand gemalt worden, allerdings konnte ich nicht entziffern, was da stehen sollte. Auch nach diesem Fund suchte ich weiter nach meinem Bruder – erfolglos. Er war gemeinsam mit meinen Eltern verschwunden.

Adventstour Tag 17 - Nina Hirschlehner: Leseprobe "Lass uns Träume sammeln"

Alexandra Gorzen | Mittwoch, 13. Dezember 2017 | Kommentieren
Leseprobe aus "Lass uns Träume sammeln"

die kälteste nacht

Mein Körper zitterte unkontrolliert. Die Kälte drang tief bis in meine Knochen vor, und sie schmerzte. Ich hatte das Gefühl, meine Fingerspitzen würden bald abfallen. Das war der kälteste Winter, den wir seit langem gehabt hatten. Seit Jahren wünschte ich mir weiße Weihnachten, und nun, wo es endlich so weit war, verfluchte ich jede Minute von diesem Heiligen Abend. Die Versuchung, zurück nach Hause zu gehen und meine Mutter um Verzeihung zu bitten, wurde immer verlockender. Aber ich konnte nicht zurück. Nicht nur, weil sie diejenige gewesen war, die mich auf die Straße gesetzt hatte. Ich hielt es in diesem Haus einfach nicht mehr aus. Immer dieser Streit um nichts. Ich konnte mich nicht einmal mehr daran erinnern, wann wir das letzte Mal nicht gestritten hatten. Bestimmt war das schon ein paar Monate her. Erschöpft ließ ich mich auf die Treppe vor einem Haus sinken. Hier war ich zumindest ein wenig geschützt vor dem ständig fallenden Schnee. In meiner Tasche kramte ich nach der Thermoskanne, die ich vor meinem Aufbruch noch eingepackt hatte. Ursprünglich war darin Tee gewesen, mittlerweile hatte ich ihn durch etwas weitaus Stärkeres ersetzt. Ich nahm einen kräftigen Schluck, in der Hoffnung, der Alkohol würde mich etwas aufwärmen. Aber natürlich tat er das nicht. Die Kanne war schon fast leer, und ich fror noch immer schrecklich. Ich wollte nicht hier draußen sein. Ich wollte in einem wohlig warmen Wohnzimmer sitzen und Heiligabend mit meiner Familie verbringen, so wie es vermutlich alle anderen Menschen in New York gerade machten. Ob ich einfach wie Maria und Josef an den Türen klingeln und hoffen sollte, dass mich jemand hineinließ? Nein, ich wollte meinen Platz im Trockenen nicht riskieren. Am Ende würden mich die Hausbewohner noch von ihrer Treppe verscheuchen, und ich müsste zurück in den Schnee. Das wollte ich nicht. Da war es immer noch besser, alleine hier draußen zu frieren. »Claire?« Ich blinzelte gegen das Licht der Straßenlaternen, um etwas zu erkennen. Die Stimme kam mir nicht bekannt vor. Und auch nicht das Gesicht, das dazugehörte. Endlich konnte ich es ausmachen: Ich sah dichtes, dunkles Haar und Augen, die so hell strahlten wie die Scheinwerfer des Taxis, das mich vorhin um ein Haar überrollt hatte. 

Adventstour Tag 16 - Nina Hirschlehner: Interview

Alexandra Gorzen | Dienstag, 12. Dezember 2017 | Kommentieren
Hallo Nina, danke, dass du heute dabei bist. Fangen wir mit den Basics an ^^ Stell dich den mal vor 😊
Danke dass ich da sein darf! Mein Name ist Nina und ich komme aus Oberösterreich. Ich bin 22 Jahre alt, allerdings schreibe ich schon leidenschaftlich, seit ich 16 bin. Damals habe ich begonnen, an einer Vampir-Reihe zu arbeiten, die mittlerweile beim Eisermann Verlag unter Vertrag ist. Seit 2014 veröffentliche ich regelmäßig Bücher im Bereich Fantasy und Jugendbuch. Im November ist mein neuer Roman "Lass uns Träume sammeln" bei Forever by Ullstein erschienen.

Und was sind deine Hobbys (außer dem Schreiben natürlich^^)?
Auch wenn es vielleicht verrückt klingt, liebe ich es, Sprachen zu lernen! (Zumindest meine Nachhilfeschüler können das absolut nicht nachvollziehen 😀). Ich reise für mein Leben gerne, besondern durch Italien und England. Außerdem machen mir Malen und Handlettering großen Spaß.

Wow, was für Sprachen hast du denn bereits gelernt?
Natrülich Englisch, dann Italienisch, Französisch (wobei das schon eine Weile her ist) und gerade bin ich dabei, ein wenig Spanisch zu lernen 🙂

Bringst du dir das selbst bei oder gehst du dafür in Kurse? 🙂
Einiges habe ich schon in der Schule gelernt und dann zu Hause einfach weitergemacht. Ich kaufe mir da immer Übungsbücher und versuche dann bei Reisen meine neuen Kenntnisse gleich mal anzuwenden 😀