Mittwoch, 15. Februar 2017

7 Lerntipps für eine stressfreie Lernphase

Hallo ihr Lieben!
Endlich kann ich mit wieder meinem Blog widmen und mein erster Beitrag besteht in einem Thema, das mich die letzten Wochen beschäftigt hat...
Für mich ist die Prüfungszeit Gott sei Dank endlich vorbei und ich muss sagen, so viel Stress hatte ich schon lange nicht mehr! Der Grund dafür: viel zu wenig gelernt. Während ich mir in den letzten Tagen versucht habe den Stoff eines circa halben Jahres in den Kopf zu hämmern, habe ich mir überlegt, was ich im nächsten Semester alles anders machen werde.
Diese Lerntipps kommen für die meisten wohl zu spät, da bei vielen die Prüfungszeit bereits vorbei ist, doch sie beziehen sich nicht nur auf die Lernzeit direkt vor den Prüfungen, sondern auf das gesamte Semester (bzw. Schulhalbjahr - die Tipps könnt ihr auch für die Schule verwenden).


1. Vorbereitung

Ihr werdet es bereits von vielen Dozenten, Tutoren und Lernern gehört haben, aber die Vor- bzw. Nachbereitung bringt euch im Endeffekt enorm viel. Auch wenn ihr tagtäglich "extra Zeit" für die Uni/Schule verschwendet, so habt ihr am Ende in der Lernphase viel mehr Zeit alles durch zu gehen. Wieso?
Durch das Vorbereiten habt ihr bereits ein Vorwissen mit dem ihr in die Vorlesung geht, dort wird euch dann einiges erklärt, was ihr vielleicht nicht bei der Vorbereitung verstanden habt. Schaut euch auch ruhig noch einmal die Folien der vorherigen Vorlesung an, damit frischt ihr euer Wissen auf. In ein paar Studiengängen werdet ihr auch Fächer haben, für die ihr vor der Vorlesung einiges Lesen müsst und diese zu lesen bringt euch einiges - auch für die Prüfung! 

2. Nachbereitung

Wer vorbereitet muss auch nachbereiten! In der Nachbereitung wiederholt ihr bereits das was ihr in der Vorlesung an Stoff durchgenommen habt und in der Vorbereitung dann noch einmal. So bleibt euch der Stoff besser im Kopf und das Wiederholen vor den Prüfungen wird einfacher und ihr steht nicht so sehr unter Stress.

3. Nehmt euch Zeit!

Auch wenn ihr nach den ganzen Vorlesungen kaputt seid und ihr euch Zuhause lieber hinlegen und eure liebste Serie anschauen wollt. Die eine bis zwei Stunden könnt ihr euch noch Zeit nehmen um vor- und nachzubereiten, ihr seht bereits oben, was euch das alles bringt. Wenn ihr euch diese Zeit nehmt, habt ihr die gelassenste Lernphase von allen, da ihr alles nur noch ein paar mal wiederholen müsst, während andere sich damit abrackern, den Stoff von vor einigen Monaten zu verstehen ("Was zu Hölle war nochmal ein Signifikant?!" - Beispiel aus meiner  unzureichenden Lernphase) 😉.

3. Macht euch Notizen!

Am besten sehen diese bereits aus wie Lernzettel, die ihr zum Lernen benutzen könnt. Damit habt ihr bereits die halbe Miete! Ihr werdet einige Dozenten haben, die fast nichts auf ihren Folien haben, aber dafür umso mehr reden. Aber auch bei Folien, die alles wichtige bereits beinhalten, empfiehlt es sich Notizen zu machen, um alles für das Lernen in zusammengefasster Form zu haben.
(Ich hatte einen Dozenten der seeeehr viel auf seinen Folien hatte und ich habe die meiste Zeit in der Lernphase damit verbracht diese zusammenzufassen ohne etwas davon im Kopf zu behalten 😓)

4. Lernatmosphäre

Nicht nur das Wie sondern auch das Wo ist ein wichtiger Faktor. Wenn ich Zuhause gelernt habe, war die Gefahr immer viel zu groß, dass ich mich aufs Bett schmeiße und nach dem Handy greife oder lese. Der Grund dafür ist, dass mein Zimmer für mich mein Ausruh-Ort ist, wo ich auf Facebook surfe oder im Bett Bücher lese. Solche Ticks setzen sich unterbewusst fest und dagegen anzukämpfen ist schwer, vor allem wenn du vom ganzen Lernen total verzweifelt bist!
Deswegen: Der beste Ort zum Lernen ist die Bibliothek deiner Uni. Zwischen den ganzen lernenden Studenten würdest du dich mit dem Handy in der Hand schlecht fühlen. Aber am Ende entscheidest jedoch du, wo du dich am besten konzentrieren kannst.

5. In der Gruppe lernt sich´s leichter...

Sobald die Lernphase beginnt (je nach dem wie viele Prüfungen du schreibst, sollte die bereits spätestens einen Monat vorher anfangen), frag deine Kommilitonen, ob ihr euch einmal zum Lernen treffen wollt. Am besten hast du dann schon ein bisschen gelernt, um Fragen stellen zu können und dich mit deinen Freunden über den Stoff zu unterhalten. So setzt sich alles besser in deinem Kopf fest und du hörst vielleicht Dinge, die du vor lauter Lernen vergessen hast. Dazu testest du dein eigenes Wissen: Wenn du viel mitreden kannst, beherrschst du den Stoff schon einigermaßen gut; wenn nicht, solltest du mal lieber mit dem lernen anfangen 😋.

6. Motivation

Ich weiß, wie schwer es ist, sich tatsächlich einmal hinzusetzte und zu lernen. Noch schwerer ist es nach den Vorlesungen. Um das alles durchzustehen, müsst ihr euch mit etwas motivieren können: Sei es eine Note die ihr unbedingt erreichen wollt oder die eigene Freude, wenn ihr tatsächlich eine gute Note geschrieben habt. Gute Erfahrungen motivieren am besten!
Und wenn euch das alles nicht genügend motiviert, setzt euch selbst ein "Ziel" für das ihr euch im Anschluss belohnt. Das könnte zum Beispiel ein Trip nach Europapark in den Semesterferien sein oder (für unsere Bücherwürmer) ein gutes Buch mit dem ihr euch belohnt, nachdem ihr angemessen gelernt habt.

Und last but not least...

7. Einmal tief Luft holen

In dieser stressigen Lernphase, die ich hinter mir habe, hatte ich auch schon mal Tage in denen ich gar nichts lernen konnte. Mein Kopf fühlte sich an wie in Watte verpackt und jede Zeile die ich las, huschte wieder unbemerkt aus meinem Kopf. Wenn ihr euch zu wenig Zeit zum lernen lasst, überlastet es euch irgendwann und euer Hirn streikt. Der beste Weg ist es früh anzufangen und angemessene Pausen zu machen (das kann auch ruhig ein ganzer Tag sein) in denen ihr kurz auf Facebook surft, euch mit euren Freunden in der Stadt trefft oder einfach nur kurz spazieren geht, um den Kopf frei zu bekommen.

Extrabonus: 

Waaas? Das ganze Lernen bringt mir was für die Zukunft?! 
Ganz richtig, nicht nur eine gute Note erwartet euch am Ende. Durch diese Lernmethoden behaltet ihr euer Wissen nicht nur bis zur Klausur (danach neigt man dazu alles zu verdrängen😖), ihr behaltet es in eurem Langzeitgedächtnis. Das hilft euch insofern, dass ihr alles, was ihr zuvor in einem Semester/Halbjahr gelernt habt, für die Fächer der nächsten Semester braucht. Alles baut aufeinander auf und mit eurem Vorwissen erleichtert es euch das Verständnis des Stoffes im darauffolgenden Semester/Halbjahr.
Zusätzlich könnt ihr euch während der Lernphase entspannen und auch mal an andere Dinge denken, als nur: "Wie kriege ich diesen ganzen Stoff in drei Tagen durch?!" Ihr könnt euch mit Freunden treffen oder andere Sachen machen.




Diese Lernliste ist durch anschließende Gespräche mit Studentenfreunden entstanden (vor allem mit einer, die genauso faul war wie ich 😂), die ich auf jeden Fall für die Zukunft einhalten möchte. Eine solche Tortur, wie ich sie die letzten Wochen durchlebt habe, möchte ich nicht noch einmal erleben! Einige meiner Kommilitonen haben diese auch wahrgenommen und konnten davon profitieren. 
Ich hoffe ihr könnt einiges davon mitnehmen und auch tatsächlich anwenden, um euch die Lernphasen stressfreier zu machen.

Wie sehen eure Lerntipps aus? Habt ihr noch welche, die ich nicht bedacht habe?

Liebe Grüße
Alex

Kommentare:

  1. Tolle Tipps! Ich finde es wichtig, dass man sich auch Pausen setzt und früh genug mit dem Lernen anfängt, damit man gezielt entspannen kann. Besonders in der Uni ist das wichtig :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Genya,
      danke! Ja ich habe in letzter Zeit auch gemerkt, wie wichtig das ist und werde diese Tipps auch nächstes Semester selbst anwenden :)
      Liebe Grüße
      Alex

      Löschen

Gemeinsam lesen #25 {Blogger-Mitmachaktion}

Die Aktion wird durch  Schlunzenbücher  gehostet.  Hier zur Aktion Hallo ihr Lieben! Gemeinsam lesen ist eine Blogger-Mitmachaktion von...